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Murmur-Rezension: KI-Musikgenerator direkt auf dem iPhone

·6 Min. LesezeitVon Hans Kuepper · Gründer von PromptQuorum · Entdeckungsplattform für Open-Weight- und Open-Source-KI

Murmur (Version 2.2.5, aktualisiert am 22. Oktober 2026) ist eine iPhone-App, die instrumentale Musik für Ihre Fotos, Videos und Spiele direkt auf dem Gerät komponiert. Der Download ist kostenlos, statt eines Abos gibt es eine einmalige Pro-Freischaltung. Gesang erzeugt die App nicht, und jede Aussage hier stammt aus dem App-Store-Eintrag, der Website des Herstellers und seiner Datenschutzerklärung.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Pflege: Version 2.2.5 erschien am 22. Oktober 2026, und der Versionsverlauf zeigt seit Juni häufige Releases; ein Warnhinweis für veraltete Projekte entfällt daher.
  • Engines: laut Hersteller Orpheus für Score und normale Tracks, Googles Magenta RT für den Live-Modus.
  • Kosten: kostenlose Stufe mit Tageslimits und eine einmalige Pro-Freischaltung; ein Abo gibt es nicht.
  • Ausgabe: ausschließlich instrumental, ohne Gesang und ohne Liedtexte.
  • Hersteller: ein unabhängiger Entwickler, ohne veröffentlichten Quellcode.

📍 In einem Satz

Murmur ist eine quellgeschlossene iPhone-App, die aus Presets, Text-Prompts oder Ihren eigenen Fotos und Videos instrumentale Musik macht, die auf dem Telefon erzeugt wird.

💬 In einfachen Worten

Sie wählen einen Clip oder eine Stimmung, die App schreibt in Sekunden einen eigenen Instrumental-Track, und Sie speichern ihn als Audio oder als Video mit dem neuen Soundtrack.

📌Hinweis: Diese Rezension stützt sich auf den App-Store-Eintrag, die Website und die Datenschutzerklärung des Herstellers, geprüft am 24. Oktober 2026. PromptQuorum hat die App weder installiert noch angehört oder gemessen; die Klangqualität wird daher nicht bewertet.

Murmur ist eine iPhone-App des unabhängigen Entwicklers Konstantin Tabakov, die instrumentale Musik für Fotos, Videos und Spiele komponiert; laut Hersteller entsteht jeder Track nach einem einmaligen Modell-Download auf dem Telefon selbst. Der Download ist kostenlos, Pro wird einmalig freigeschaltet. Diese Rezension stützt sich auf den App-Store-Eintrag, die Website des Herstellers und seine Datenschutzerklärung, geprüft am 24. Oktober 2026; PromptQuorum hat die App nicht selbst getestet.

Murmur-Rezension: KI-Musikgenerator direkt auf dem iPhone

Was ist Murmur?

Murmur ist ein KI-Musikgenerator für das iPhone, der eigene Instrumental-Tracks aus Presets, schriftlichen Szenenbeschreibungen oder einem von Ihnen gewählten Foto oder Video komponiert. Der App Store führt die App als „Murmur: On-Device AI Music“ in der Kategorie Musik, Anbieter ist Konstantin Tabakov, und der Eintrag erschien erstmals am 16. Juni 2026.

Laut Hersteller arbeiten zwei Engines: Orpheus, beschrieben als „powered by Stability AI“, schreibt normale Tracks und Score-Soundtracks, während Googles Magenta RT den Live-Modus antreibt und als „Classic“-Engine weiter auswählbar bleibt. Der Titel im App Store unterscheidet sich je nach Land, etwa „Murmur: KI-Musik-Generator“ in Deutschland und „Murmur: AI作曲・BGMメーカー“ in Japan; gemeint ist jeweils dieselbe App.

Bezugsquelle

Murmur gibt es als Download im App Store für das iPhone; eine Android-, Web- oder native Desktop-Version ist nicht gelistet.

Option
Bezug
iPhoneMurmur im App Store, kostenloser Download mit In-App-Kauf
Murmur ProEinmaliger „Lifetime Unlock“, 19,99 € (deutscher Store); kein Abo
Websitemurmurapps.com
Datenschutzerklärungmurmurapps.com/privacy
QuellcodeNicht veröffentlicht

Geprüfte Version: 2.2.5, laut App Store am 22. Oktober 2026 veröffentlicht; die App ist vor dem Modell-Download 75,9 MB groß. Der Eintrag nennt außerdem Kompatibilität mit iPad, Mac mit Apple Silicon und Apple Vision, während die Website des Herstellers eine iPhone-App beschreibt. Der Preis stammt aus dem deutschen App Store und variiert je nach Land.

Anforderungen

Der App Store nennt iOS 26.0 als Mindestversion, und der Modell-Download beim ersten Start umfasst je nach iPhone 1,2 GB oder 2,1 GB.

Betriebssystem

Angaben der Quellen:
Laut App Store iOS oder iPadOS 26.0 oder neuer; laut FAQ des Herstellers braucht die Orpheus-Engine iOS 18 oder neuer

Modell-Download

Angaben der Quellen:
Etwa 2,1 GB für die volle Engine ab iPhone 15 Pro, etwa 1,2 GB (Orpheus Small) auf älteren iPhones

Szenenvorschläge

Angaben der Quellen:
Benötigen Apple Intelligence auf iPhone 15 Pro oder neuer mit iOS 27; Score funktioniert sonst weiter mit Presets und Prompts

Internet

Angaben der Quellen:
Einmal nötig für den Modell-Download, danach nicht zum Erzeugen von Tracks

Live-Sitzungen

Angaben der Quellen:
Wegen der Wärmeentwicklung am Telefon auf wenige Minuten begrenzt

Die beiden Angaben zum Betriebssystem unterscheiden sich zwischen Eintrag und Website; maßgeblich dafür, ob die App installiert werden kann, ist der App-Store-Eintrag, und zum Arbeitsspeicher sagt der Eintrag nichts.

So gelingt der Einstieg

Die Schritte folgen der „How it works“-Übersicht des Herstellers; PromptQuorum hat sie nicht selbst durchgeführt.

  1. 1
    Installieren und Modelle laden
    Why it matters: Installieren Sie Murmur aus dem App Store und lassen Sie die App ihre Modelle einmalig über eine Netzwerkverbindung herunterladen.
  2. 2
    Mit einer Szene beginnen
    Why it matters: Wählen Sie ein Foto oder Video, ein Preset, einen Moment oder eine Story World, oder beschreiben Sie die Szene in eigenen Worten.
  3. 3
    Murmur komponieren lassen
    Why it matters: Die App schreibt in Sekunden ein eigenes Instrumental in der Länge Ihres Clips; nicht englische Prompts werden zuvor auf dem Gerät übersetzt.
  4. 4
    Exportieren
    Why it matters: Speichern Sie das Video mit der neuen Musik, teilen Sie es, oder exportieren Sie den Track als WAV-Datei für einen Editor oder eine Game-Engine.

Von den Quellen bestätigte Funktionen

Jeder Punkt unten stammt aus der App-Store-Beschreibung oder von der Website des Herstellers; keiner wurde unabhängig getestet.

  • Score (Vertonung, neu in 2.2). Sie wählen ein Foto oder Video, legen eine Stimmung wie episch oder entspannt fest und erhalten einen Soundtrack in der Länge des Clips; den Originalton können Sie behalten oder ersetzen und neue Versuche starten, ohne einen Take zu verlieren.
  • Presets, Moments und Story Worlds. Mehr als 170 kuratierte Presets, 31 fertige Moments wie Geburtstage und Reisen sowie über 40 durchsuchbare cineastische Stimmungen.
  • Live-Modus. Ein durchgehendes Instrumental-Set, Sekunde für Sekunde komponiert, das Sie steuern, indem Sie Ebenen wie Beat, Bass, Keys und Streicher ein- und ausblenden.
  • Prompts und Sprachen. Eigene Szenen-Prompts, wobei deutsche, französische, spanische, portugiesische und japanische Prompts auf dem Gerät übersetzt werden; der App Store nennt elf Sprachen für die Oberfläche.
  • Bibliothek und Export. Gespeicherte Tracks lassen sich bearbeiten und als WAV-Dateien exportieren, fertige Videos können gespeichert, geteilt oder im Format 9:16 oder 1:1 auf Instagram gepostet werden.

Datenfluss und Datenschutz

Laut Datenschutzerklärung, zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2026, werden Prompts, Stilvorgaben und gespeicherte Tracks auf dem iPhone verarbeitet und gespeichert und nicht hochgeladen. Laut FAQ des Herstellers bleiben auch die in Score verwendeten Fotos und Videos auf dem Telefon. Ein Konto ist nicht nötig, und die Erklärung gibt an, dass es keine Werbung, kein Werbe-Tracking und keinen Standortzugriff gibt.

Einige Daten sendet die App dennoch: PostHog-Analysen mit Hosting in der EU (Gerätemodell, iOS- und App-Version, Nutzungsereignisse), Sentry-Absturzberichte sowie Kaufdaten über Apple und RevenueCat. Modell-Downloads nutzen Apple App Attest und signierte Links, sodass der Server Ihre IP-Adresse sieht, laut Erklärung aber niemals Prompts oder Audio. Analysen und Absturzberichte lassen sich unter Einstellungen, Datenschutz abschalten. Die Spracheingabe nutzt Apples Spracherkennung, die auf Servern von Apple laufen kann.

📌Hinweis: Dies sind Angaben des Entwicklers, keine Prüfergebnisse, und der Quellcode ist nicht veröffentlicht. PromptQuorum hat den Netzwerkverkehr der App nicht untersucht. Der Entwickler ist als Verantwortlicher im Sinne der DSGVO genannt und über die Adresse in der Erklärung erreichbar.

Für wen sich die App eignet

  • Ersteller kurzer Videos, die zum Clip passende Hintergrundmusik brauchen und keine Stock-Bibliothek durchsuchen möchten.
  • Indie-Spieleentwickler und Podcaster, die instrumentale Loops oder WAV-Dateien für eigene Projekte suchen.
  • iPhone-Besitzer, die Generierung auf dem Gerät ausprobieren möchten und einen großen ersten Download sowie eine noch unerprobte App in Kauf nehmen.

Was wir nicht überprüfen konnten

  • Klangqualität. PromptQuorum hat keine vollständigen Tracks angehört; musikalische Qualität, Abwechslung und Loop-Verhalten werden daher nicht bewertet. Die Beispiele auf der Website stammen vom Hersteller selbst.
  • Lizenzen und Rechte. Der Hersteller gibt an, dass alle Tracks lizenzfrei kommerziell nutzbar sind und das Orpheus-Modell mit lizenziertem und Creative-Commons-Audio trainiert wurde; PromptQuorum hat die Lizenzen der Engines nicht geprüft, und dies ist keine Rechtsberatung.
  • Grenzen der kostenlosen Stufe. Die FAQ nennt drei Tracks pro Tag mit bis zu 30 Sekunden plus einen kostenlosen langen Track, während der Preistext von unbegrenzten Generierungen mit fester Länge spricht; beide Angaben sind nicht miteinander abgeglichen.
  • Wärme und Akku. Laut Hersteller sind Live-Sitzungen durch die Temperatur begrenzt; Laufzeit, Akkuverbrauch und Leistung auf älteren Telefonen sind ungetestet.
  • Andere Geräte. Der App-Store-Eintrag nennt Kompatibilität mit iPad, Mac und Vision, die auf der Website des Herstellers nicht erwähnt wird.

Wettbewerber und Alternativen

Bark

Plattformen:
Windows, macOS, Linux
Preis / Lizenz:
Kostenlos / MIT
Wichtigster Unterschied:
Quelloffenes Sprachmodell, das auch Soundeffekte und kurze Musik erzeugen kann; ein Entwicklerwerkzeug, keine Smartphone-App
Artikel über Bark (7)

Auch erwähnt in:

+3 weitere nicht angezeigt

MLX-Audio

Plattformen:
macOS (Apple Silicon)
Preis / Lizenz:
Kostenlos / MIT
Wichtigster Unterschied:
Python-Bibliothek für Sprachausgabe und Spracherkennung auf Macs; kein Musik-Workflow
Artikel über MLX-Audio (2)

Auch erwähnt in:

Zu keiner anderen Musik-App gibt es bisher eine PromptQuorum-Rezension; dies sind daher die nächstliegenden Audio-Werkzeuge für das eigene Gerät. Prüfen Sie aktuellen Preis, Lizenz und Plattformen jeder App in ihrem eigenen Eintrag.

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Häufig gestellte Fragen

Darf ich die Musik auf YouTube oder in einem kommerziellen Spiel verwenden?

Laut Hersteller ist jeder Track, ob kostenlos oder Pro, lizenzfrei und kommerziell nutzbar, und weder Murmur noch seine Modellanbieter beanspruchen Rechte an Ihren Ergebnissen. Er weist auch darauf hin, dass automatische Systeme wie Content ID in seltenen Fällen eine falsche Übereinstimmung melden können, gegen die man Einspruch einlegen kann.

Erzeugt Murmur Gesang oder Liedtexte?

Nein. Der Hersteller beschreibt die App als reinen Instrumental-Generator für Hintergrundklänge, Lo-Fi-Beats und cineastische Loops.

Warum ist die kostenlose Stufe an zwei Stellen unterschiedlich beschrieben?

Die FAQ des Herstellers nennt drei kostenlose Tracks pro Tag mit bis zu 30 Sekunden plus einen langen Track, während der Preisabschnitt unbegrenzte Generierungen mit fester Länge beschreibt. Prüfen Sie die Grenzen in der App, bevor Sie sich auf eine der beiden Angaben verlassen.

Was kostet Pro außerhalb der USA?

In den am 24. Oktober 2026 geprüften App-Store-Ländern kostete der Lifetime Unlock 19,99 € in Deutschland, Spanien und Frankreich, 3.000 ¥ in Japan, 29.000 ₩ in Südkorea und R$ 79,90 in Brasilien, gegenüber 17,99 $ in den USA.

Fazit

Murmur ist ein fokussierter, aktiv gepflegter Weg, auf dem iPhone instrumentale Musik für Clips zu erhalten, mit einer kostenlosen Stufe zum Ausprobieren und einem einmaligen Pro-Preis statt eines Abos. Dem stehen gegenüber: Die App ist quellgeschlossen, stammt von einem einzelnen unabhängigen Entwickler, braucht ein aktuelles iOS und einen großen Modell-Download, und keine ihrer Aussagen zum Klang ließ sich hier überprüfen. Sie passt zu Kreativen, die schnelle Hintergrund-Tracks, die laut Hersteller auf dem Telefon entstehen möchten und zuerst die kostenlose Stufe testen können; wer für die erzeugte Musik eine dokumentierte Lizenz braucht, sollte die Bedingungen der Engines und die Erklärung des Herstellers sorgfältig lesen, bevor er Tracks kommerziell nutzt.

Quellen

  • Murmur im App Store — Beschreibung, Versionsverlauf, Anforderungen, Datenschutzangaben und In-App-Kaufpreise je Land, geprüft am 24. Oktober 2026.
  • Website von Murmur — Funktionsliste, FAQ, Engine-Beschreibungen und Preistext, geprüft am 24. Oktober 2026.
  • Datenschutzerklärung von Murmur — Datenerhebung, Drittanbieter und Abschaltmöglichkeiten, zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2026.

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