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Tina-Rezension: iPhone-Client für Ollama, llama.cpp und ComfyUI

·7 Min. Lesezeit·Von Hans Kuepper · Gründer von PromptQuorum · Entdeckungsplattform für Open-Weight- und Open-Source-KI

Tina ist eine nicht quelloffene Freemium-App für Apple-Plattformen, die sich mit Modellen verbindet, die Sie selbst hosten (Ollama, llama.cpp), Bilder über ComfyUI erzeugt und Modelle auch auf dem Gerät ausführen kann. Laut App-Store-Eintrag setzt sie iOS, macOS oder visionOS 26.0 oder neuer voraus, kostet im Download nichts und bietet Tina Pro für $1.99 sowie eine jährliche Option für $12.99 als In-App-Käufe an. Diese Rezension behandelt Version 1.3.8 und beruht auf dem öffentlichen Eintrag, nicht auf praktischen Tests.

Tina ist eine iPhone- und Mac-App, die mit Modellen auf Ihrem eigenen Server, in Ihrem Homelab oder auf dem Gerät selbst chattet und zusätzlich die Bildgenerierung mit ComfyUI steuert. Diese Rezension beschreibt, was der App-Store-Eintrag dokumentiert, was unklar bleibt und wie Tina im Vergleich zu anderen mobilen Clients für selbst gehostete Modelle abschneidet.

Tina-Rezension: iPhone-Client für Ollama, llama.cpp und ComfyUI

Wichtigste Erkenntnisse

  • Getestete Version: 1.3.8, wie im App-Store-Eintrag angezeigt.
  • Preis: kostenloser Download; Tina Pro für $1.99 und eine jährliche Option für $12.99 sind als In-App-Käufe gelistet.
  • Verbindungen: Ollama, llama.cpp, On-Device-Modelle und ComfyUI sowie die Integrationen Home Assistant, Firecrawl, Proxmox und RunPod.
  • Plattform: iPhone, Mac mit Apple silicon und Apple Vision Pro, jeweils ab Version 26.0.
  • Offenheit: nicht quelloffen; weder ein öffentliches Repository noch eine Produkt-Website wurde gefunden.

📍 In einem Satz

Tina des Entwicklers Wes Wickwire ist ein Freemium-Client für Apple-Plattformen, der mit Ihrem eigenen Ollama- oder llama.cpp-Server chattet, Bilder über ComfyUI erzeugt und auch On-Device-Modelle ausführt.

💬 In einfachen Worten

Stellen Sie es sich als Fernbedienung für die KI vor, die Sie zu Hause hosten, ergänzt um eine kleine On-Device-Option: Die schweren Modelle bleiben auf Ihrem Server, und die App auf Ihrem Smartphone ist die Oberfläche.

Tina herunterladen

Tina wird über den Apple App Store vertrieben. Der Download umfasst 56,3 MB, und der Eintrag ist ab 4 Jahren eingestuft.

Diese Rezension ist ein Begleitartikel zum Verzeichnis lokaler LLM-Software von PromptQuorum, das Tina neben anderen mobilen und Desktop-Tools für lokale KI listet.

Kanal
Download
Apple App StoreTina - Private Local AI im App Store
DatenschutzerklärungDatenschutzerklärung von Tina

Für Tina wurde weder eine eigene Produkt-Website noch ein Quellcode-Repository gefunden. Der App-Store-Eintrag ist die wichtigste öffentliche Quelle.

Tina im Überblick

Merkmal
Tina
PlattformiOS, macOS, visionOS (26.0+)
PreisKostenlos, In-App-Käufe
LizenzClosed Source
Läuft vollständig offlineNur On-Device-Modelle; Servermodus braucht Verbindung
Eigene Engine integriertJa, On-Device-Modelle sind gelistet
Funktioniert mit OllamaJa
BildgenerierungJa, über ComfyUI mit Node-Editor
Spracheingabe / -ausgabeJa, Sprache und Text-to-Speech

Die Merkmale folgen dem Vergleichsschema für mobile Chat-Apps im Verzeichnis lokaler LLM-Software. Sie stammen allein aus dem App-Store-Eintrag, der nicht jede Funktion abdeckt.

Was Tina ist

Tina ist zuerst ein Client und erst in zweiter Linie ein On-Device-Runner. Das Versprechen im Eintrag lautet „connect to local models: your own server, on your device, or your homelab", wobei Ollama, llama.cpp und On-Device-Modelle als Quellen genannt werden.

Veröffentlicht wird sie von Wes Wickwire, einem Einzelentwickler, und ist als Dienstprogramm (Utility) kategorisiert. Für die On-Device-Modelle wird keine Inferenz-Engine genannt, daher macht diese Rezension keine Angabe dazu, welche Laufzeit zum Einsatz kommt.

Diese Rezension stützt sich ausschließlich auf den App-Store-Eintrag. Praktische Tests auf einem Gerät sind nicht enthalten, daher werden Geschwindigkeit, Stabilität und Antwortqualität hier nicht bewertet.

Erste Schritte

Die Einrichtung besteht aus einer Installation über den App Store und anschließend dem Verweis der App auf einen Server oder ein Modell. Der Eintrag dokumentiert den ersten Start nicht, daher folgen die Schritte unten dem, was er angibt.

  1. 1
    Betriebssystemversion prüfen
    Why it matters: Der Eintrag setzt iOS, macOS oder visionOS 26.0 oder neuer voraus, auf dem Mac außerdem einen Apple-M1-Chip oder neuer.
  2. 2
    Tina installieren
    Why it matters: Laden Sie die App im [App Store](https://apps.apple.com/us/app/tina-private-local-ai/id6751924571) herunter; der Download umfasst 56,3 MB.
  3. 3
    Eine Modellquelle verbinden
    Why it matters: Tragen Sie die Adresse Ihres Ollama- oder llama.cpp-Servers ein oder wählen Sie ein On-Device-Modell, je nachdem, wo die Inferenz laufen soll.
  4. 4
    Optional: ComfyUI und Integrationen hinzufügen
    Why it matters: Verknüpfen Sie eine ComfyUI-Instanz für die Bildgenerierung sowie Home Assistant, Firecrawl, Proxmox oder RunPod, sofern Sie diese nutzen.

Funktionen und Integrationen

Tinas Stärke ist die Reichweite: eine App für Chat, Bilder und Homelab-Tools. Alles Folgende stammt aus dem App-Store-Eintrag.

  • Chat mit LLMs. Sprechen Sie mit Modellen, die Ollama oder llama.cpp bereitstellt, oder mit Modellen auf dem Gerät.
  • Bildgenerierung mit ComfyUI. Der Eintrag beschreibt volle ComfyUI-Unterstützung mit einem Node-Editor in der App.
  • Sprache. Sprachunterstützung und Text-to-Speech sind gelistet.
  • Homelab-Integrationen. Home Assistant, Firecrawl, Proxmox und RunPod werden genannt; der Eintrag gibt keine Details dazu, was die einzelnen Integrationen können.
  • Mehrere Apple-Plattformen. Ein Eintrag deckt iPhone, Mac und Apple Vision Pro ab.

Geräteanforderungen

Tina setzt Version 26.0 oder neuer von iOS, macOS oder visionOS voraus, auf dem Mac außerdem einen Apple-M1-Chip oder neuer. Der Eintrag nennt keinen RAM-Wert.

Wo die Inferenz läuft, bestimmt den tatsächlichen Hardwarebedarf. Mit einem entfernten Ollama- oder llama.cpp-Server muss das Smartphone nur den Chat anzeigen; bei On-Device-Modellen ist der Arbeitsspeicher des iPhones die Grenze.

Preise und Datenschutz

Tina lässt sich kostenlos herunterladen; Tina Pro für $1.99 und eine jährliche Option für $12.99 sind als In-App-Käufe gelistet. Der Eintrag sagt nicht, welche Funktionen Pro freischaltet, prüfen Sie daher die Paywall in der App, bevor Sie sich auf eine Funktion verlassen.

Apples Datenschutzabschnitt besagt, dass Tina Nutzungsdaten und Diagnosedaten (Absturz- und Leistungsdaten) erhebt, die nicht mit Ihrer Identität verknüpft sind. Apple weist darauf hin, dass diese Angaben vom Entwickler selbst gemeldet und nicht überprüft werden.

Chats, die an Ihren eigenen Server gesendet werden, gehen an diesen Server, Ihr Datenschutz hängt dort also davon ab, wie Sie ihn hosten und absichern. Die App ist nicht quelloffen, und diese Rezension hat den Netzwerkverkehr nicht untersucht.

Abwägungen: Vorteile vs. Einschränkungen

Eigener Server nutzbar

Bedeutung im Alltag:
Große Modelle laufen auf einem Rechner zu Hause, Sie chatten vom Smartphone aus.
Einschränkung / Hinweis:
Ollama oder llama.cpp müssen Sie selbst einrichten und erreichbar machen.

ComfyUI integriert

Bedeutung im Alltag:
Chat und Bildgenerierung in einer App, einschließlich Node-Editor.
Einschränkung / Hinweis:
Sie brauchen eine eigene ComfyUI-Instanz; der Eintrag nennt keine unterstützten Workflows.

On-Device-Option

Bedeutung im Alltag:
Manche Chats funktionieren ganz ohne Server.
Einschränkung / Hinweis:
Für den On-Device-Modus sind weder Modellliste noch Größe noch Laufzeit veröffentlicht.

Niedriger Einstiegspreis

Bedeutung im Alltag:
Kostenlos zum Ausprobieren; Pro kostet laut Eintrag $1.99.
Einschränkung / Hinweis:
Der Eintrag erklärt nicht, was Pro ergänzt oder ob $1.99 eine Einmalzahlung ist.

Unterstützung quer durch Apple

Bedeutung im Alltag:
Ein Kaufweg deckt iPhone, Mac und Vision Pro ab.
Einschränkung / Hinweis:
Alles setzt Version 26 voraus; es gibt keine Android- oder Windows-App.

Tina vs. Alternativen

Tina

Plattformen:
iOS, Mac, Vision Pro
Preis und Lizenz:
Freemium, Closed Source
Modellquelle:
Ollama, llama.cpp, On-Device
Wichtigster Unterschied:
Ergänzt ComfyUI-Bilder und Homelab-Integrationen; nicht quelloffen

Enchanted

Plattformen:
iOS, Mac
Preis und Lizenz:
Kostenlos, Apache 2.0
Modellquelle:
Ollama
Wichtigster Unterschied:
Quelloffener Ollama-Client ohne eigene integrierte Engine
Artikel über Enchanted (4)

Auch erwähnt in:

+5 weitere nicht angezeigt

Maid

Plattformen:
Android, iOS
Preis und Lizenz:
Kostenlos, MIT
Modellquelle:
On-Device, Ollama, OpenAI API
Wichtigster Unterschied:
Quelloffen und auch für Android; ComfyUI nicht gelistet
Artikel über Maid (5)

Auch erwähnt in:

AnythingLLM Mobile

Plattformen:
iOS, Android
Preis und Lizenz:
Kostenlos, MIT
Modellquelle:
Ihr AnythingLLM-Workspace
Wichtigster Unterschied:
Fernzugriff auf eine AnythingLLM-Instanz statt auf reine Modellserver
Artikel über AnythingLLM Mobile (2)

Auch erwähnt in:

Angaben zu Plattformen, Preisen und Funktionen von Apps Dritter ändern sich häufig. Prüfen Sie die aktuellen Details im jeweiligen App-Eintrag, bevor Sie sich entscheiden.

Im Verzeichnis vergleichen

Wer Tina nutzen sollte

  • Homelab-Betreiber, die Ollama oder llama.cpp einsetzen. Tina ist darauf ausgelegt, sich von einem Apple-Gerät aus mit diesen Servern zu verbinden.
  • ComfyUI-Nutzer, die mobilen Zugriff wollen. Der Node-Editor und die Generierungssteuerung sind Teil der App.
  • Nutzer, die Server und On-Device-Ausweichlösung in einer App wollen. Beide Modi sind gelistet.

Wer Tina nicht nutzen sollte

  • Alle, die Open Source brauchen. Der Code ist nicht öffentlich; Enchanted ist quelloffen für Ollama.
  • Android- oder Windows-Nutzer. Es sind nur Apple-Plattformen gelistet; Maid deckt Android ab.
  • Nutzer mit iOS oder macOS unter Version 26. Der Eintrag setzt Version 26.0 oder neuer voraus.
  • Alle ohne Server, die einen Modellkatalog wollen. Für den On-Device-Modus ist keine Modellliste veröffentlicht; siehe Locally AI.

Häufig gestellte Fragen

Ist Tina kostenlos?

Der Download ist kostenlos, mit In-App-Käufen: Tina Pro für $1.99 und eine jährliche Option für $12.99, wie im App-Store-Eintrag angezeigt.

Wer entwickelt Tina?

Wes Wickwire, ein im App Store gelisteter Einzelentwickler. Ein gleichnamiges GitHub-Profil hostet quelloffene Swift-Bibliotheken, aber kein Tina-Repository.

Brauche ich für Tina einen eigenen Server?

Nein, der Eintrag nennt auch On-Device-Modelle. Ein Server wird nur für die Funktionen mit Ollama, llama.cpp und ComfyUI benötigt.

Läuft Tina unter Android?

Nein. Der Eintrag deckt nur iPhone, Mac mit Apple silicon und Apple Vision Pro ab.

Welche Integrationen listet Tina?

Home Assistant, Firecrawl, Proxmox und RunPod. Der Eintrag gibt keine Details dazu, wie die einzelnen Integrationen funktionieren.

Fazit

Tina passt auf dem Papier gut zu jemandem, der bereits Modelle zu Hause hostet und eine einzige native Apple-App für Chat, ComfyUI-Bilder und einige Homelab-Anbindungen möchte, mit einer On-Device-Ausweichlösung.

Die Vorbehalte sind Transparenz und Alter: Die App ist nicht quelloffen, die On-Device-Engine und die Pro-Funktionen sind nicht dokumentiert, und die einzige öffentliche Quelle ist der App-Store-Eintrag, der zum Zeitpunkt der Rezension drei Bewertungen zeigte.

Wenn Sie Ollama betreiben und Open Source wollen, beginnen Sie mit Enchanted. Wenn Sie ComfyUI und Homelab-Integrationen in derselben App möchten, probieren Sie zuerst die kostenlose Stufe von Tina aus.

Quellen

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